PlastiVation plant und konzeptioniert PLM mithilfe von valantic
Product Lifecycle Management (PLM) bei PlastiVation
PlastiVation unterstützt Unternehmen dabei, ihre Kunststoffproduktion digital, effizient und intelligent zu gestalten. Das deutsche Maschinenbau- Startup mit Hauptsitz in München hat dafür ein für die Kunststoffindustrie einzigartiges Geschäftsmodell aufgestellt, das auf zwei Säulen basiert: Eine Handelsvertretung mit Maschinenbau.

Als Handelsvertretung vertreibt das Startup die Spritzgießmaschinenbaureihe ‘NEO series‘ der chinesischen Marke Tederic in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese kommen unter anderem in der Automobil-, Verpackungs-, Medizin-, Logistik- und Bauindustrie sowie für die Produktion von Haushaltswaren und Verbrauchsgütern zum Einsatz.
Zudem entwickelt PlastiVation eine eigene Spritzgießmaschine, die für eine spezifische Anwendung die leistungsfähigste Maschine im Markt sein soll. Ihr Name: Hurricane.
Ziel
Hohe Transparenz und teilautomatisiertes Datenmanagement im gesamten Engineering-Prozess
Beratungsansatz
Im Rahmen von Workshops haben die PLM-Spezialisten von valantic ihre Expertise und Kompetenz weitergegeben
Kundennutzen und Lösung
Höhere Transparenz im gesamten Engineering-Prozess (Single Point of Truth), Signifikant geringere Zeit- und Kostenaufwände, gesteigerte Produktivität und Effizienz im gesamten Unternehmen

Über PlastiVation
Die PlastiVation Machinery GmbH wurde 2021 in München (Deutschland) von Bengt Schmidt gegründet. Der Entrepreneur und Unternehmer hat in über 20 Jahren zahlreiche Managementpositionen bei einem internationalen Branchen- und Technologieführer in der Kunststoff- und Gummiindustrie verantwortet. Das Geschäftsmodell des Start-ups ist für die Branche einzigartig und steht auf zwei Säulen: Eine Handelsvertretung mit Maschinenbau. Als exklusiver Vertreter für Deutschland vertreibt PlastiVation mit einem starken und erfahrenen Experten-Team die Spritzgießmaschinen der Tederic NEO series und bietet zudem umfassende Service- und Anwendungsleistungen. Gleichzeitig verfolgt das Unternehmen das ambitionierte Ziel, in den kommenden Jahren eine eigene Spritzgießmaschinenbaureihe zu entwickeln: Die ‚Hurricane‘ wird für eine spezifische Anwendung die leistungsfähigste Maschine im Markt sein. All dies stützt die Vision des Unternehmens: Mit einem einzigartigen Geschäftsmodell die Kunststoffproduktion digital und elektrisch gestalten.

Die Herausforderung
Hohe Transparenz und teilautomatisiertes Datenmanagement im gesamten Engineering-Prozess
Spritzgießmaschinen für die Kunststoffindustrie sind sehr variantenreiche Produkte. Je nach Kunde und Einsatzszenario variieren die Konfiguration der Maschine, Stücklisten, interne Abläufe, Montage- und Service-Prozesse. Das dedizierte Ziel von PlastiVation bestand im Rahmen der Entwicklung einer eigenen Spritzgießmaschine deshalb bereits in einem sehr frühen Stadium darin, durch eine „Single Source of Truth“ wie einem Product Lifecycle Management (PLM) mehr Transparenz in den gesamten Engineering-Prozess zu bringen.
Das PLM ist als Herzstück des Entwicklungsprojekts geplant, das weitreichende Wettbewerbsvorteile wie Transparenz sowie Zeit- und Kostenvorteile realisiert. Außerdem sollte die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Industrialisierungspartner Tederic jederzeit gewährleistet sein.

Lösungen & Ergebnisse im Detail
Die PLM-Spezialisten von valantic haben in Rahmen von Workshops ihre Expertise und Kompetenz weitergegeben. valantic wird in der Industrie als neutraler, anbieteragnostischer PLM-Berater mit hoher Lösungskompetenz wahrgenommen. Ziel war es, Klarheit zu schaffen und Lösungen zu identifizieren, die die Anforderungen und Prozesse von PlastiVation am besten unterstützen.
In den Workshops identifizierte Anforderungen & Ziele:
- Einbinden aller Fakultäten an der Entwicklung neuer Produkte, vom Salesteam bis zum Servicetechniker
- Cloudbasierte Lösungen/SaaS sind zu bevorzugen, auch mit Blick auf das Thema Sicherheit (Daten, Zugriff, etc.)
- Flexibles Erweitern, Kürzen und Ändern von Lizenzen (gerne auch auf monatlicher Basis) muss problemlos möglich sein
- Zusammenarbeit mit internationalen Partnern im gleichen System (Dienstleister, Entwicklungspartner, etc.)
- Datenhoheit liegt immer bei PlastiVation
- Zugriff bzw. Mirroring der Daten in die Systeme der Partner
- Sharing von Lizenzen oder Nutzung von Lizenzen der Partner
Identifizierte Funktionalitäten/ Must-haves einer PLM-Anwendung
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1
BOM-Management (Stücklisten-Management)
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2
Revisionierung/Versionierung
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3
Norm- und Kaufteil-Bibliothek
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4
Konfigurationsmanagement (Engineering)
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5
Neutraldatenmanagement inklusive eines kostenneutralen Zugriffs für Lieferanten
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6
Einbindung von eCAD
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7
Einbindung von externen Engineering-Tools (z.B. MBSE Tool iQuav is von iSiD, Safeexpert und weitere)
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8
Anbindung an das ERP-System

Projektgeschichte
Das deutsche Maschinenbau-Startup PlastiVation mit Hauptsitz in München hat sich nichts Geringeres vorgenommen, als die Kunststoffindustrie zu revolutionieren. Das zeigt sich schon im Unternehmensnamen: Das „V“ steht für Vision; „Plasti“ plus „vation“ ist ein Kunstwort, abgeleitet aus Plastics und Innovation. Das 2021 vom Entrepreneur und anerkannten Branchenexperten Bengt Schmidt gegründete Unternehmen überzeugt durch ein einzigartiges Geschäftsmodell: Eine Handelsvertretung mit Maschinenbau.
Als Handelsvertretung vertreibt PlastiVation die Spritzgießmaschinenbaureihen der chinesischen Tederic Machinery Ltd. in Deutschland. Das 2003 in Hangzhou gegründete Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einem der drei führenden chinesischen Spritzgießmaschinenhersteller entwickelt. Die Maschinen von Tederic überzeugen durch hohe Flexibilität, Prozessstabilität, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. „Die Partnerschaft mit Tederic steht auf einem starken Fundament, ebenso wie die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern beispielsweise in den Bereichen Service oder Maschinen bauperipherie“, betont Bengt Schmidt, CEO und Gründer von PlastiVation.
Parallel dazu entwickelt PlastiVation eine eigene Spritzgießmaschine, die Hurricane. „Diese wird für eine spezifische Anwendung die leistungsfähigste Maschine im Markt sein. Eine Maschine, mit der Unternehmen der Kunststoffindustrie ihre Produkte digital, effizient und intelligent managen können“, verspricht Schmidt.
Spritzgießmaschinen sind variantenreiche Produkte. Je nach Einsatzszenario ändern sich die Stücklisten, die Konfiguration der Maschinen sowie interne Abläufe, Montage- und Serviceprozesse. PlastiVation war deshalb auf der Suche nach einer Lösung, die mehr Transparenz in den gesamten Engineering- Prozess bringt. „Wir wollten eine Single Source of Truth, die für unsere Ingenieure auch das Datenmanagement übernimmt. Spritzgießmaschinen sind Multi-Purpose-Produkte. Wir müssen aus Gründen der Transparenz und Übersicht immer nachvollziehen können, wie eine bestimmte, für einen Kunden gefertigte Maschine konfiguriert ist und welche Komponenten und Varianten verbaut wurden – vom Engineering über die Montage bis zum Service“, erläutert Christian Wukonig, Manager Product Architecture and Engineering Systems bei PlastiVation.

Workshops: Empfehlungen bis hin zur Vendor-Wahl
valantic wird in der Branche als produkt- und anbieterneutraler Berater wahrgenommen. Im Rahmen der Workshops haben die Berater*innen und PLM-Expert*innen von valantic gemeinsam mit PlastiVation Lösungen diskutiert und Handlungsoptionen ausgelotet, die für PlastiVation den größten Mehrwert bringen.
„Wir gehen in unseren Workshops mehrere dutzend Themenfelder auf Machbarkeit und Praktikabilität durch“, erklärt Christoph Dengler, Operations Manager bei valantic. „Die Workshops bei PlastiVation waren produktiv und haben großen Spaß gemacht, denn es trafen Leute aufeinander, die sich bereits sehr gut auskannten und die ihre Erfahrungen ausgetauscht haben. Am Ende eines Workshops geben wir Empfehlungen mit Handlungsvorschlägen“, erläutert er weiter.
PlastiVation hat durch die Workshops mit valantic größere Klarheit über die Must-haves eines Product Lifecycle Management Systems (PLM) und über die Anforderungen und Ziele gewonnen. „Einige Kolleginnen und Kollegen bei PlastiVation haben befürchtet, sie würden sich mit einem PLM-System ein Monster ins Haus holen. Diese Sorgen konnten wir zerstreuen“, erzählt Dengler schmunzelnd.

Ein PLM-Projekt dauert drei bis fünf Jahre
Rechtzeitig anfangen
Ein PLM-System erhöht die Transparenz und Effizienz über den gesamten Produktionsprozess, reduziert deutlich Zeit- und Kostenaufwände und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit. Als Single Source of Truth ist es das Herzstück im produzierenden Gewerbe. „Ein PLM-Projekt dauert aller Erfahrung nach im Durchschnitt etwa drei bis fünf Jahre. Ich empfehle jedem Unternehmen, sich möglichst früh mit der Konzeption und Einführung auseinanderzusetzen. Desto eher lassen sich die erzielbaren Benefits und Wettbewerbsvorteile realisieren“, betont Christoph Dengler, PLM-Experte und Operations Manager bei valantic.
Drei Vorteile auf einen Blick
Deutlich höhere Transparenz im gesamten Engineering-Prozess (Single Point of Truth)
Signifikant geringere Zeit- und Kostenaufwände
Deutlich gesteigerte Produktivität und Effizienz im gesamten Unternehmen

Referenzbericht: PlastiVation
Lesen Sie in unserem Referenzbericht, wie PlastiVation mithilfe von valantic Product Lifecycle Management (PLM) plant und konzeptioniert.
Ihr Ansprechpartner

Shahin Khazanbeik
Managing Director
valantic Supply Chain Excellence GmbH