27. März 2025
Es klingt nach einem Alptraum: Erst Millionen in ein neues ERP-System investieren, um kurze Zeit später wieder vor größeren Anpassungen zu stehen. Mit SAP S/4HANA und einem zukunftsorientierten Implementierungsansatz sind Unternehmen davor geschützt. Gewährleistet wird das mit einem „sauberen“ Software-Kern, weitgehend standardisierten Prozessen, der Fähigkeit zur einfachen Integration von Erweiterungen und Innovationen sowie der Option, von einem S/4HANA On-Prem-System bei Bedarf zügig in die Cloud zu wechseln. Auf diese Weise erhalten Unternehmen ein auf lange Sicht wartungssicheres System mit der notwendigen Flexibilität für eine kontinuierliche Weiterentwicklung von IT und Business.
Das Dream Team für die Umsetzung einer solchen SAP S/4HANA Systemlandschaft ist die Kombination aus einem Platform-as-a-Service-Ansatz mit der SAP Business Technology Platform (SAP BTP) und dem Clean-Core-Ansatz. Neben dem starken ERP fungiert die SAP BTP mit ihren Funktionsbereichen Anwendungsentwicklung, Prozessautomation, Integration, Datenmanagement & Analytics sowie Künstliche Intelligenz (KI) als technologisches Fundament des nachhaltigen und intelligenten Unternehmens. Das Clean-Core-Prinzip als Richtlinie für Betrieb und Erweiterung von SAP S/4HANA Landschaften gewährleistet eine weitgehend standardisierte Anwendungsumgebung. Dabei erfolgen Anpassungen ausschließlich mit freigegebenen Standard-Schnittstellen entweder als Side-by-side Extensions auf der SAP BTP oder als On-stack Extensions nach aktuellem ABAP-Cloud-Standard.
Unsere Empfehlung für SAP S/4HANA Implementierungen lautet daher: Keep the core clean but stay different! Wer sich an Standardisierung und am Clean-Core-Prinzip orientiert, kann seine Systeme zügig weiterentwickeln und an neue Anforderungen anpassen. Zudem senkt er die Kosten für Wartung und Betreuung und hat jederzeit die Kontrolle über seine IT-Landschaft. Darüber hinaus sind Unternehmen damit bereits bestens vorbereitet, um bei Bedarf schneller in die Cloud zu wechseln. Und nicht zuletzt profitieren sie sofort von den Innovationen von SAP – einschließlich Künstlicher Intelligenz.
An KI & Co. kommt kein Unternehmen mehr vorbei. Das Potenzial der disruptiven Technologie ist groß und SAP Business AI (Artificial Intelligence) bietet zahlreiche Möglichkeiten, es zu nutzen. So enthalten Lösungen wie SAP S/4HANA, SAP Supply Chain Management, SAP Human Capital Management oder SAP Business Network eingebettete AI-Funktionalität, etwa um Prozesse und Routineaufgaben zu automatisieren. Der KI-Koordinator SAP Joule wiederum stellt KI-Agenten für die Ausführung komplexer Workflows bereit und revolutioniert als Chatbot die Interaktion von Usern mit dem System.
Als KI-Entwicklungs- und -Vermittlungszentrale dient die SAP BTP mit der AI Foundation und dem Generative AI Hub. Sie ermöglicht Kunden, Künstliche Intelligenz sowie generative KI in ihren Systemen mit eigenen Daten zu nutzen sowie unternehmensspezifische KI- und GenAI-Anwendungen zu entwickeln. Dazu stehen ihnen verschiedenste Large-Language-Modelle (LLMs) namhafter Anbieter zur Verfügung, darunter ChatGPT von OpenAI und Llama von Meta. Unternehmen können diese flexibel nutzen und deren Fähigkeiten in Applikationen einbauen, ohne weitere Verträge mit den LLM-Herstellern zu schließen oder sich um Themen wie Hardware, Integration und Berechtigungen kümmern zu müssen. Dies kommt alles aus dem einen Vertragsverhältnis mit SAP zur Business Technology Platform.
Wie einfach das funktioniert, zeigte der SAP AI Hackathon von valantic im Januar. Bei dem Event in Garching bei München entwickelten namhafte Unternehmen aus Handel und Konsumgüterindustrie in nur vier Tagen funktionsfähige KI-Apps, die konkrete Business-Herausforderungen lösen.
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